Schulprogramm

Das Beethoven-Gymnasium, 1626 gegründet, ist das älteste Gymnasium Bonns. Getreu unserem Leitspruch „Aus Tradition modern“ sind wir eine Schule, in der Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer offen für Neues sind und Bewährtes zu schätzen und zu erhalten wissen. Wir erziehen unsere Schülerinnen und Schüler als humanistisches Gymnasium zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für eine gerechte und friedliche Welt einsetzen wollen.

Aus unserer Tradition heraus ist für uns Schule immer schon mehr als Unterricht. Deswegen gestalten wir Schule so, dass sie auch Lebensraum ist, in dem sich sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Kolleginnen und Kollegen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen und dadurch gesundheitsförderliches Lernen ermöglicht wird. Wir haben zusätzliche Räume für das eigenständige Arbeiten, aber auch zur Erholung geschaffen, die Möglichkeit zur gesunden Ernährung und die Verknüpfung von Bildung und Bewegung gefördert sowie den respektvollen Umgang miteinander immer in den Mittelpunkt gestellt. Respektvoller Umgang, das heißt, wir wertschätzen uns, wir vertrauen uns, wir halten uns an selbstverständliche Regeln, hören einander zu, versuchen einander zu verstehen und zu akzeptieren.

Durch unsere Teilnahme am Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ haben wir unseren Blick geschärft, Orte und Programme zu entwickeln, die den Schulalltag für Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer erleichtern und das für den Lernprozess unerlässliche Wohlbefinden stärken. 2014 und 2018 wurde dem Beethoven-Gymnasium der Schulentwicklungspreis für das Engagement in diesem Bereich verliehen. Im August 2017 entschied sich das Kollegium dazu, die Gedanken des Landesprogramms zu Leitzielen für die weitere Schulentwicklung zu erklären.

Inhaltlich ist uns die umfassende Bildung unserer Schülerinnen und Schüler wichtig, sie zu mündigen und urteilskräftigen Mitbürgern zu erziehen, ihre Persönlichkeitsförderung und unser gutes Miteinander in der Schule, das zwar nicht immer konfliktfrei, aber immer konstruktiv ist. Kulturelle Vielfalt ist bei uns Normalität, mehr als in früheren Jahrzehnten. Statistisch gesehen haben bei uns mehr als 30% der Kinder und Jugendlichen einen Migrationshintergrund. Im Schulalltag hat diese Statistik keine Bedeutung, weil die Wahrnehmung der Vielfalt und die Förderung der individuellen Begabungen aller Kinder unser Schulleben bereichern und ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist. Hierzu zählt neben der Wertschätzung der kulturellen Vielfalt auch die Chancengleichheit und gendersensible Bildung und Erziehung, die uns nicht nur im Unterricht, sondern auch bei der Auswahl von außerunterrichtlichen Angeboten wichtig ist. Damit schulisches Leben gelingt, sind uns weiterhin die enge Kooperation von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern sowie die Unterstützung des Kollegiums sehr wichtig.

 

Das vollständige Schulprogramm, erarbeitet von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern, finden Sie unter folgendem Link: