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Passons les murs … - Exkursion der Q2 nach Paris

Der französische Philosoph Montaigne kannte keine „bessre Schule sich im Leben weiterzubilden“ als das Reisen, da sich dabei der „Geist ständig in der Beobachtung neuer, ihm unbekannter Dinge“ übe und so die „Mannigfaltigkeit so vieler andrer Daseinsweisen“ erfahre. Was er hier in der Sprache des 17. Jahrhunderts formuliert, konnten 40 Schülerinnen und Schüler der Q2 am ersten Oktoberwochenende 2017 bei ihrer diesjährigen Paris-Exkursion erfahren.

Von ihrem Ausgangspunkt, einem Jugendhotel im Marais-Viertel, entdeckten sie in Begleitung von Frau Jaquet, Frau Leggewie, Herrn Schüller und Herrn Weitz die französische Metropole auf eigene und intensive Weise: bei ausgedehnten Stadterkundungen zu Orten praller Urbanität und Lebensfreude (z.B. Place de Vosges mit Hôtel Sully im Marais, Tuilerien, Centre Pompidou) sowie zu kulturell-historisch bedeutsamen lieux de mémoires (z.B. Arc de Triomphe, Panthéon, Notre Dame, Conciergerie, Sainte Chapelle, Louvre); im eskortierten Vorbeigehen am Elyséepalast (M. le Président blieb unsichtbar… ); aber auch im gezielten sprachlichen Austausch mit der Pariser Bevölkerung, um mehr über deren Befindlichkeit nach den Ereignissen der Jahre 2014/15 zu erfahren (z.B. an der Place de la Bastille). Daneben blieb noch Zeit zu eigenen Streifzügen durch die Hauptstadt Frankreichs. Für die aufmerksamen und mit einer eigens erstellten Broschüre ausgestatteten Teilnehmer ergaben sich so wertvolle Anknüpfungspunkte zu bekannten und unbekannten „Dingen“ im Sinne Montaignes und natürlich auch zu Unterrichtsgegenständen.

P.S. Dass unser Bundespräsident dann ausgerechnet am deutschen Nationalfeiertag, unmittelbar nach der Rückkehr der Reisegruppe, einen Geist des Aufbruchs und den Mut zu neuen Sehweisen forderte, um Mauern zu überwinden, passt zum Geist und Motto dieser so lohnenden Paris-Fahrt. Au revoir!